Narrative Gesprächsgruppen® in Schulen & Kommunen Südbrandenburgs
Unser Format der „Narrativen Gesprächsgruppen in Schulen und deren Kommunen“ führen wir bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bundesländern erfolgreich durch und konnten hierfür diverse, teils kurzfristige Projektförderungen erhalten. Nun haben wir erstmals die Gelegenheit, ab März 2026 –mit der Unterstützung des Brandenburger Bildungsministeriums – in der Region Südbrandenburg ein lokales Team aufzubauen, das die Gesprächsgruppen eigenständig an Schulen vor Ort umsetzt.
Der Aufbau und die Begleitung eines lokalen Teams sowie eines fachlichen Netzwerks vor Ort stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Transfer und Verstetigung dieses neuen, intensivpädagogischen Verfahrens dar. Nur so kann ein Ansatz wie die Narrativen Gesprächsgruppen organisch in die örtlichen Regelstrukturen von Bildung und Schule hineinwachsen.
Lokale Anbindung der Narrativen Gesprächsgruppen
Dabei soll vor allem die Beziehung der jeweiligen Schule zu ihrer Kommune und zur umgebenden Zivilgesellschaft vertieft werden. Denn von hier kommen die außerschulischen Fachkräfte, die als lokales Team die vertraulichen Gruppengespräche in den Schulen leiten und betreuen. Auch hält die Gemeinde wichtige Kontaktpersonen und Ressourcen zum Beispiel aus der Jugend- und Familienhilfe oder den psychosozialen Diensten bereit, die im Einzelfall wirksam unterstützen können. Ein örtlicher Verein oder eine Hochschule – z.B. ein Fachbereich für soziale Arbeit, Erziehung o.ä. – können zusätzliche lokale Verankerungen herstellen.
Cultures Interactive übernimmt dabei den Aufbau und die Koordination dieses kommunalen Netzwerks und des lokalen Teams. Gleichzeitig werden die beteiligten Fachkräfte weitergebildet, fachlich begleitet und in ihrer Arbeit kontinuierlich unterstützt, sodass sich eine tragfähige und langfristige Arbeit entwickeln kann.
Gesprächsfähigkeit stärken, Konflikte bearbeiten
Die Gesprächsgruppen finden in der Regelunterrichtszeit der Schule statt und fördern eine der wichtigsten persönlichen Grundfähigkeiten: miteinander sprechen zu können. Denn in einer lebendigen und zukunftsfähigen Demokratie ist es essenziell, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch gehen – über persönliche Anliegen genauso wie gesellschaftliche Themen.
Das ist anspruchsvoll, aber lohnenswert! Denn Gespräche sind spannend, schaffen Verständnis und unterstützen die soziale Zusammengehörigkeit. Schulen verfügen hierbei über ein großes, bislang noch nicht ausgeschöpftes Potenzial für Demokratiebildung, Konfliktbearbeitung und Gesprächsbefähigung.
Jedoch leiden Schulen oftmals an großer Überlastung und benötigen zusätzliche Hilfe, auch aus dem sie umgebenden Gemeinwesen. Das mögen zunächst vor allem die Eltern und die Freunde und Förderer einer Schule sein – aber auch engagierte Bürger*innen aus der Kommune. Denn bekanntlich braucht es ein Dorf, um ein Kind zu erziehen – und erfreulicherweise erzieht und entwickelt man sich dabei auch selbst immer ein Stück weiter. Die Beständigkeit unseres Standorts für Wirtschaft und Leben – und die Friedlichkeit unseres Umgangs miteinander werden hiervon profitieren.
Weiteres zum Ansatz der Narrativen Gesprächsgruppen in Schulen und deren Kommunen
Projektinformationen
Projektlaufzeit
März 2026 bis Februar 2027
Ansprechpartner
Bastian Merkel
b.merkel@cultures-interactive.de
Förderung