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Online-Workshop Reihe der fa:rp im Frühjahr 2026

Auch dieses Jahr bietet die fa:rp wieder ausgewählte Online-Fortbildungen an. Im Zeitraum April bis Mai finden vier Veranstaltungen statt. Angesprochen sind in erster Linie Mitarbeitende aus Schule und Jugendarbeit, politischer Bildung, Demokratie- und Präventionsarbeit.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 

Basiskurs Rechtsextremismusprävention

(3 Module á 3 Std, 08./22./29.04.2026, je 10 - 13 Uhr)

Mit welchen pädago­gischen Inter­ventionen erreicht man junge Menschen, die sich demokratie- und menschen­feindlichen Um­feldern zu­wenden oder in diesen auf­wachsen? Was sind laut Forschung Hinwendungs­motive zu Rechts­extremismus und welche Ansätze haben sich als hilf­reich in Prävention und Inter­vention erwiesen? Die Präven­tion von Rechts­extremismus ist ein kom­plexes und sich ständig weiter­­entwickeln­des Feld. In dieser modularen Online-Fort­bildung werden Grund­lagen, Konzepte und wirk­same Ansätze der Rechts­extremis­mus­prä­ven­tion vorgestellt.

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Der Jugendkulturansatz in der Islamismusprävention

(2 Module á 3 Std, 19./26.05.2026, je 17 – 20 Uhr)

Das Ver­hältnis des Islamis­mus zum Konzept „Jugend“ ist gespalten: Einer­seits werden Jugend­kulturen benutzt, um Jugend­liche zu erreichen, anderer­seits wird das moderne Verständnis von „Jugend“ als schutz­würdiger Übergangs­phase als west­liche Ideologie abgelehnt. Dieses Spannungs­ver­hältnis sowie die verwen­deten jugend­­kulturel­len Symbole und Stile werden in der Fort­bildung besprochen. Vor allem aber werden Methoden vor­gestellt, die es ermög­lichen, im Rahmen von Islamismus­­präven­tion lebens­­welt­­orien­tiert und gender­­sensibel mit Jugend­­lichen ins Gespräch zu kommen.

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Von wegen neutral! Zum Auftrag der Demokratiebildung in Schule und Jugendarbeit

(27.05.2026, 10 – 12.30 Uhr)

Die Online-Fort­­bildung thematisiert zum einen das Spannungs­­feld zwischen dem Auftrag der Demokratie­bildung in Schule und Jugend­arbeit, der gezielt angegriffen wird, und zum anderen das Spannungs­feld zwischen Meinungs­­freiheit auf der einen und die Notwendigkeit andere vor Angriffen und Beleidigungen zu schützen auf der anderen Seite. Es wird der recht­liche und der päda­go­gische Rahmen besprochen und auf­gezeigt, was in der Praxis möglich und geboten ist, um handlungs­­fähig zu bleiben. Denn das oft aus Unkenntnis oder politi­scher Strategie beschworene Neu­tralitäts­­gebot beinhaltet keineswegs Wert­neutralität. Vielmehr kann und soll anti­­demo­kratischen und menschen­­feindlichen Mei­nungen entgegengewirkt werden.

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Genderreflektierte Rechtsextremismusprävention  

(Termin folgt.)

Vor-emanzi­patorische Rollen­­bilder von Männ­­lichkeit und Weib­­lich­keit, Hass auf Frauen, Anti­­feminismus und die Abwer­tung von LGBTQI+-Personen sind grund­legend mit Rechts­­extremis­mus verwoben. Entsprechende Rollen- und Gesellschafts­vorstellungen sprechen (junge) Männer* wie Frauen* an und sollten dementsprechend in Präventions- und Interventions­angeboten berücksichtigt werden. In diesem praxis­­orientierten Online-Seminar geht es um die ideologische Instrumen­talisierung von Gender­­themen, um Anhänger*innen zu gewinnen, um geschlechts­­spezi­fische Rollen­­ange­bote in rechts­­extremen Szenen und um Empfehlungen für eine gender­reflektierte Arbeit bei der es auch um eine inhaltliche Erweiterung des Arbeits­feldes zu Bereichen der Familien­hilfe und des Kindes­schutzes geht.

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