Fortbildungsreihe Juni bis Oktober 2026
Handlungskompetenzen für die pädagogische Arbeit
Die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen wir es gegenwärtig zu tun haben, sind so zahlreich wie vielfältig. Um Ihnen dennoch wirksam und zielgenau zu begegnen, haben wir eine Reihe praxisnaher Fortbildungen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten entwickelt, die in den kommenden Monaten stattfinden. Für alle Fortbildungen ist ab sofort eine Anmeldung möglich– wir möchten Sie dazu herzlich einladen!
Alle Formate legen großen Wert auf Praxisbezug und beziehen die Erfahrungen sowie Arbeitskontexte der Teilnehmenden aktiv ein. Wir arbeiten methodenvielfältig, prozessorientiert und in einer wertschätzenden Lernatmosphäre.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen fachlichen Austausch!
17.06. & 18.06.26: "Dialog im Gegenwind"
Wenn Diskussionen kippen, durch Störungen aus dem Ruder zu laufen drohen oder Fronten sich verhärten, braucht es Übersicht und klare Strategien für einen konstruktiven Dialog. Die Fortbildung vermittelt mit einem innovativen Kommunikationsmodell praxisnah, wie Moderation auch in schwierigen Situationen gelingt und souverän auf Störungen reagiert werden kann.
10.09., 17.09. & 24.09.26: „Antisemitismus erkennen, reflektieren, begegnen“
In der dreiteiligen Online-Fortbildung werden aktuelle Ausdrucksformen des Antisemitismus, etwa im Kontext des sog. Nahostkonflikts in den Blick genommen und die Frage thematisiert, welche verschiedenen praktischen Möglichkeiten sich bieten, um eine Reflexion antisemitischer Haltungen anzustoßen. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Vorstellung und Erprobung von (Erst-)Reaktionsmöglichkeiten sowie Gesprächstechniken.
22. & 23.10.2026: „Simson, Sandmann, Ostfluencer - Die Bedeutung ostdeutscher Identitäten in der Arbeit mit jungen Menschen“
Ausgehend von einem kritischen Blick auf aktuelle Diskurse zielt die Fortbildung darauf ab, die Vielfalt ostdeutscher Lebenswelten sichtbar zu machen und monokausale Erzählungen über »den Osten« aufzubrechen. Hierbei wird sich auch der Frage zugewandt, wie sich junge Menschen heute auf ihre ostdeutsche Herkunft beziehen, wobei ein Raum für Selbstreflexion zum Thema sowie die gemeinsame Erarbeitung von Ableitungen für die eigene Arbeitspraxis geschaffen werden.
Termin folgt: „Zwischen Härte, Vormachtsvorstellungen und sozialen Skills – Zur Rolle von Geschlecht in Rechtsextremismus und Islamismus sowie Ansätze einer genderreflektierten Präventionsarbeit.“
Welche Rolle spielen Geschlecht und sexuelle Orientierung in Rechtsextremismus und Islamismus? Die Fortbildung beschäftigt sich mit dieser Frage und thematisiert dabei geschlechtsspezifische Rekrutierungsstrategien sowie individuelle und gesellschaftliche Hinwendungsmotive. Zudem werden konkrete Ansätze einer genderreflektierenden Prävention vorgestellt und praxisorientiert erprobt.
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