Fortbildungsreihe Juni bis Oktober 2026
Handlungskompetenzen für die pädagogische Arbeit
Die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Sozial- und Jugendarbeit gegenwärtig zu tun hat, sind so zahlreich wie vielfältig. Damit pädagogische Fachkräfte diesen Herausforderungen dennoch wirksam und zielgenau begegnen können, möchten wir sie in den nächsten Monaten mit verschiedenen praxisnahen Fortbildungen unterstützen.
Alle Formate legen großen Wert auf Praxisbezug und beziehen die Erfahrungen sowie Arbeitskontexte der Teilnehmenden aktiv ein. Wir arbeiten methodenvielfältig, prozessorientiert und in einer wertschätzenden Lernatmosphäre.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen fachlichen Austausch!
14. und 15. Oktober 2026: Dialog im Gegenwind
Wenn Diskussionen kippen, durch Störungen aus dem Ruder zu laufen drohen oder Fronten sich verhärten, braucht es Übersicht und klare Strategien für einen konstruktiven Dialog. Die Fortbildung vermittelt mit einem innovativen Kommunikationsmodell praxisnah, wie Moderation auch in schwierigen Situationen gelingt und souverän auf Störungen reagiert werden kann.
22. und 23. Oktober 2026: „Simson, Sandmann, Ostfluencer – Die Bedeutung ostdeutscher Identitäten in der Arbeit mit jungen Menschen“
Ausgehend von einem kritischen Blick auf aktuelle Diskurse zielt diese Fortbildung darauf ab, die Vielfalt ostdeutscher Lebenswelten sichtbar zu machen und monokausale Erzählungen über »den Osten« aufzubrechen. Hierbei wird sich auch der Frage zugewandt, wie sich junge Menschen heute auf ihre ostdeutsche Herkunft beziehen, wobei ein Raum für Selbstreflexion zum Thema sowie die gemeinsame Erarbeitung von Ableitungen für die eigene Arbeitspraxis geschaffen werden.
29. Oktober sowie 5. und 19. November 2026: „Antisemitismus erkennen, reflektieren, begegnen“
In der dreiteiligen Online-Fortbildung werden aktuelle Ausdrucksformen des Antisemitismus, etwa im Kontext des sog. Nahostkonflikts in den Blick genommen und die Frage thematisiert, welche verschiedenen praktischen Möglichkeiten sich bieten, um eine Reflexion antisemitischer Haltungen anzustoßen. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Vorstellung und Erprobung von (Erst)Reaktionsmöglichkeiten sowie Gesprächstechniken.
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